Lebendiges Museum Gürtel aus Lederresten

 


Ehrenamtler Horst Geiger(79) schöpft aus seiner 50 jährigen Schuhvergangenheit

Auch wenn einmal gerade keine Führung mit  laufenden Maschinen stattfindet, können die Besucher im Deutschen Schuhmuseum Hauenstein täglich ehrenamtliche Helfer in voller Aktion sehen. Das Interesse der Besucher wird dann spontan von den eindrucksvollen Maschinen angezogen, und es dauert dabei nicht lange, bis man ins interessierte Fachsimpeln kommt. „Das hier ist  eine Oberlederstanze aus dem Jahre 1955, und die läuft noch wie vor fünfzig Jahren“ erklärt Horst Geiger  (79) den interessierten Museumsgästen. Die Geschicklichkeit des ehrenamtlichen Museumsmitarbeiters zeigt, dass Horst Geiger zeitlebens auf das engste mit dem Schuhindustrie in Verbindung stand, mit erstaunenswerter Behändigkeit bedient er den Schwenkarm und stanzt kleine Lederteile aus den Formen, die er zuhause - ehrenamtlich versteht sich - mit seiner Frau  Marlene zu modischen Damengürteln zusammen flechtet. „Das  ist ein schöner Zeitvertreib, den man auch beim Fernsehen kurzweilig durchführen kann“, meint Geiger der immer  wieder neue Museums-Artikel kreiert. Bisweilen greifen auch die Enkel zu den Lederstückchen und erlernen auf diese Weise spielerisch so manche Fertigkeit im Umgang mit Leder. Der modische Gürtel ist in diesem Jahr zum „dernier cri“ in der immer größer werdenden Palette selbst gefertigter Souvenirs im Museumsshop geworden, „die kleinen und großen Museumsbesucher schätzen vor allem die Authentizität der bunten und  aus kleinen Lederresten gemachten Accessoires wie  Gürtel oder Armbändchen. Für die kleinen Besucher haben Horst Geiger und die Damen am Empfang natürlich auch immer ein schönes kleines  Armbändchen, für lediglich € 1,50. “Die Mädchen sind ganz glücklich über das kleine Geschenk und vielen bringe ich in kurzer Zeit bei, wie man das selber machen kann“, freut sich der Pensionär, der fast fünfzig Jahren in leitenden Positionen „ beim Jubo“ und bei Kennel und Schmenger (Pirmasens) mit der Schuhherstellung aufs engste verwachsen war (W.Sch). Foto: Lebendiges Museum: Horst Geiger stanzt Lederreste aus einer  Lederstanze (1955) mit Schwenkarm von Schön (Pirmasens).   INFO: Die  Handarbeiten mit Lederresten (Gürtel, Armbänder usw) sind in großer modischer Auswahl  im Museums - Shop  im Angebot.

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