Erfolgreiches Event: Das Schubkarrenrennen zur Jubiläumskerwe

Bei aller Skepsis im Vorfeld: Das Schubkarren-Rennen war ein letztlich gelungenes Kerwe- und Jubiläumsevent, das am Sonntagmittag einige hundert Zuschauer verfolgten. Und es war ein Beispiel der Hääschdner Improvisationskunst, musste man doch äußerst kurzfristig alle organisatorischen Planungen neu denken.

 

Das gelang, weil Moderator Karl Meyerer und der kurzfristig eingesprungene Event-Macher Wolfgang Seibel, weil die Männer und Frauen der Feuerwehr und weil Ortsbürgermeister Bernhard Rödig und Museumschef Willi Schächter aus dem, was an Anmeldungen und Vorbereitungen vorhanden war, einfach und kreativ das Beste machten.  

Und das waren dann schließlich elf Rennen mit 22 Schubkarren-Piloten: Die Mädchen Kim Engelhard und Anne Meigel, die Buben Fynn Wengert, Robert Seibel, Oskar Oberle und Melvin Klein, dessen Mama Yvonne bei den Rennen Ende der Achtzigerjahre als Mädchen Seriensiegerin gewesen war, nahmen die rund 100 Meter lange Strecke von der Felsenapotheke bis zum „Cortina“ ebenso mit den sperrigen und mit einem Sack voller Schuhen beladenen Strääßelschubkarren in Angriff wie Schuhkönigin Dana I. und die Schuhprinzessinnen, Vereinsvertreter von TVH, PWV, KJG, DPSG und Freundeskreis und nicht zuletzt die Straußbuuwe und -määre.

Im ersten Teil des Kurses waren die Schubkarren durch eine Slalomstrecke zu bugsieren: „Ich wollte die Ideallinie gehen“, sagte Schreinermeister Michael Oberle, der im „Rennen der Meister“ gegen Schornsteinfegermeister Martin Würtz anzutreten hatte. „Aber das ging einfach nicht, weil die eisenbeschlagenen Reifen ihr Eigenleben haben und wegrutschten“, berichtete er von den Tücken des Objekts.

Vor dem Ziel musste eine kleine Rampe überwunden werden: Hier verlor TVH-Chef Markus Reichert den Schuhsack und damit auch das Rennen gegen seinen Vize Alexander Meyer: „Ich hab alles gegeben, aber Alex scheint mehr trainiert zu haben“, kommentierte er sein Rennen. Und nachdem ihm Alexander Blank (TVH) die Grenzen aufgezeigt hatte,  sagte der PWV-Vorsitzende Raymund Burkhard: „Hauptsach, ich häbb’s iwwerlääbt.“

Gemächlich ließen Karl Meyerer und Pater Raphael aus Chile die Sache angehen, stoppten unterwegs und hielten zur Freude des Publikums Vesper, die Schuhhoheiten Dana und Karin, Selina und Annika zeigten, dass sie sportlich auch einiges drauf haben, und die Straußleid Lukas und Marius sowie Anna Lena und Katharina ließen sich auf halber Strecke von den Kollegen die Flasche mit dem Riesling respektive Rosé reichen.

Das Publikum sparte nicht mit Anfeuerung und Beifall, der die Läufer vom Start bis ins Ziel begleitete, obwohl sich bei allen konditionellen Anforderungen der sportliche Nährwert in Grenzen hielt. Die beste Zeit liefen Martin Würtz und Alexander Meyer mit 19,9 Sekunden, ihnen am nächsten kamen Michael Oberle und Alexander Blank mit 20,5 Sekunden. Fynn, nach sehr guten 20,6 Sekunden im Ziel, und Robin sowie Kim und Anne, liefen für ihre Laufpaten Bernhard Rödig, Werner Kölsch und die „Alt-Obs“ Hugo Leidner und Willi Schächter, die Prämien auszusetzen hatten.

Eine gute halbe Stunde dauerte das Spektakel: „‘S wor mol wirrer äbbes lous im Dorf“, sagte im Zielbereich ein Senior. Und eine ältere Dame ergänzte: „Wann känner mitmacht unn känner kummt, dann esch alles nix: Awwer sou wor‘s doch wirrer schej!“ Dass die Lautsprecheranlage nur zögerlich ihren Dienst tat und schließlich ganz versagte: geschenkt! Und weil’s den allermeisten gefiel, wurden denn auch schon wieder Stimmen laut, die alte Kerwetradition auch im nächsten Jahr wieder leben zu lassen.


Kids on Tour Kinderrallye


Dana I. zur "Deutschen Schuhkönigin" gekrönt


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