Finissage mit "Folks of Glen Queich"

Am Sonntagmorgen, 03. Mai 2015, 11.00 Uhr im Foyer des Museums: Finissage anlässliche der Beendigung der Ausstellung „Mein Spielzeug aus der Kriegs- und Nachkriegszeit“ mit „Folks of Glen Queich“ - Musik

 

Das Deutsche Schuhmuseum beendet erstmals in seiner Geschichte seit 1996 eine Sonderausstellung mit einer eigenen Finissage“. Am Sonntag, dem 3. Mai 2015 endet eine der erfolgreichsten Sonderausstellungen „Mein Spielzeug aus der Kriegs- und Nachkriegszeit“ - es waren übrigens schon rund 60 Ausstellungen in knapp 20 Jahren- mit einer besonderen kleinen Schlussfeier, zu der alle Interessenten und Feriengäste herzlich eingeladen sind. Es soll am Ende der Ausstellung beschwingt locker gefeiert werden: Die Hauensteiner Band „ Folks of Glen Queich“ wird erstmals im Foyer des Museums auftreten und sicherlich alle Besucher der Matinée mit Irish-Folk usw. erfreuen (Eintritt zur Matinée frei).

„Spielzeuge aus der Kriegs -und Nachkriegszeit“, so hieß der Titel der erfolgreichen Ausstellung, zu der Tausende Besucher nicht nur aus der pfälzischen Region gekommen waren, „und allesamt waren sie hellauf begeistert von den nostalgischen Spielsachen aus einer ganz besonderen Zeit“, sagte Altbürgermeister Hugo Leidner (79), einer der engagierten Museumsführer, der mit großer Leidenschaft ehrenamtlich auch in vielen Bereichen des Museums mitarbeitet.

Wie lebten die Menschen und Familien in besonders prägenden Zeitabschnitten zusammen, wie trotzten sie dem Mangel von Kriegs- und Nachkriegszeiten, wie versuchten Väter und Mütter in Zeiten ,als es eigentlich in erster Linie um das blanke Überleben ging, trotzdem den Kindern mit kleinen Aufmerksamkeiten große Freude zu machen? Die Idee war vorkam aus der Mitte der Bevölkerung und aus der Mitte der Bevölkerung aus der gesamten Pfalz kamen dann auch hunderte von Spielsachen „aus einer anderen Zeit“, die vielen Menschen doch noch so nahe ist. Kinderherzen brauchen nicht viel, die Spielwelt der Kinder in Kriegs- und Nachkriegszeiten war so einfach, wie sie erfindungsreich war: Die alte Puppe aus Lumpen und Auto aus Holz ließen inmitten von Not und Mangel Kinderaugen vielleicht mehr leuchten als in unserer fantasielosen Überflusswelt. Dies sind Themen der am Sonntag zu Ende gehenden Ausstellung, die im Rahmen einer Matinée-Veranstaltun (Eintritt fei) zu Ende geht und nicht nur die pfälzischen Aussteller, sondern alle Liebhaber von nostalgischem Spielzeug ins Museum einlädt.

Wir wissen heute auch, wie Eltern und Großeltern fast alle Spielsachen selbst angefertigt oder gerade in den „Fuggerzeiten“ nach dem Krieg mit der „Zigarettenwährung“ Spielsachen für die Kinder eingetauscht haben. In der Schuhregion um Pirmasens und Hauenstein wurde damals sogar für ein Paar Schuhe oder Sohlen auf dem Schwarzmarkt auch schon einmal eine Schildkrötenpuppe mit Puppenküche oder eine Dampfmaschine eingetauscht . Aber bis in die ersten Nachkriegsjahre entstanden die schönsten Geschenke durch Selbermachen durch die Eltern oder den handwerklich begabten Großvater, der schon einmal den „Schockelgaul“ anno 1947 selbst zusammenbastelte . Diese Spielsachen haben in der Tat auch heute noch eine sozialgeschichtliche Zeitzeugenfunktion mit unbezahlbarem ideellen Wert, wie etwa der mit Holzwolle ausgestopfte Teddy oder das „abgeliebte“ Stofftier, das die Großmutter in den Nachkriegsjahren anfertigte und so bleibende Freude auslöste, die heute bei den älteren Menschen noch mit Händen zu greifen ist. Das alles sind erinnerungsträchtige Überlegungen, um am Sonntagmorgen bei Plauderei und einem guten Gläschen diese einzigartige Sonderausstellung zum letztenmal zu erleben.

Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Jahre der Kriegs- und Nachkriegszeit geprägt waren von der Liebe und Anhänglichkeit zu all diesen Sachen, die die damaligen Kinderherzen so begeistert haben, dass sie auch dann nicht weggeworfen wurden, als alles „viel schöner“ aber auch emotionsloser und beliebiger wurde. Von dieser Faszination lebte diese einzigartige Ausstellung, die nicht zuletzt ihren ganz besonderen Reiz auch dadurch erhält, weil die rund 3000 Exponate nicht aus großen Galerien und Museen stammten, sondern von „ehemaligen“ Kindern aus vielen pfälzischen Gemeinden , also eine authentische Ausstellung, geprägt von Emotionen und Erinnerungen, die auch nach vielen Jahrzehnten auch Dankbarkeit und kindliches Glück und Zufriedenheit vermitteln kann. Und das sind auch die Gründe für die Verantwortlichen, sich von dieser ganz besonderen Ausstellung mit dieser ganz besonderen Finissage am Sonntagmorgen zu verabschieden.

Die "Folks of Glen Queich" begleiten die Finissage musikalisch.

Erstmals im Museum am kommenden Sonntag: Beschwingte Matinée mit „Folks of Glen Queich“ (von l.) Frank Peter, Christoph Specka und Mario Kunz

Foto: ys

Kids on Tour Kinderrallye


Dana I. zur "Deutschen Schuhkönigin" gekrönt


Geschenkidee: Hochwertiger Geschenkgutschein


Unsere Facebook-Seite
Öffnungszeiten


Preise, Preisnachlässe und Kontaktinformationen finden Sie unter Info.  

Mediathek

In unserem "Digitalen Museum" finden Sie interessante Filme, eindrucksvolle Bildergalerien sowie einen virtuellen Rundgang durch das Museum!


Wetter
Anfahrt
Externe Links