Generationentreff

„Generationentreff“ trifft sich im Museum: Ein Tag zurück ins Arbeitsleben
 

Willy Schächter 13.02



Von den rund 40 Mitgliedern des Generationentreffs Wilgartswiesen hatten mehr als die Hälfte einen Teil ihres Berufslebens in den zahlreichen Hauensteiner Schuhfabriken verbracht. Unter denon den Senioren sind einige , die 30 oder 40 Jahren beim „CA oder Naawe Schaa“ ihr Brot verdienten. Einen ganzen Nachmittag lang verbrachte der rührige „Generationentreff“ im Hauensteiner Schuhmuseum, wo sie nach ausgiebiger Führung von Horst Geiger in den neu hergerichteten und auch ideal als Caféteria nutzbaren Räumen im Obergeschoß bei Kaffee und Kuchen einen erlebnisreichen gemeinsamen Tag „über Generationen hinweg“ verbrachten. Dass dabei vor allem auch über vergangene Zeiten gefachsimpelt wurde, versteht sich bei so viel Fachkompetenz von selbst. Alt-Museumsführer Horst Geiger meinte am Schluss des Rundgangs: „Das waren richtige Experten, die selbst viele Maschinen bedient haben“. Museumsleiter Schächter erinnerte in einem kleinen Rückblick an die zahlreichen Wilgartswiesener, die zu hunderten in den Fabriken gearbeitet hatten und vor allem auch an die jahrzehntelange Tradition, die bis anfangs der fünfziger Jahre anhielt, als die Frauen, Mütter oder Omas aus Wilgartswiesen und Spirkelbach ihren Angehörigen in den Fabriken zur Mittagszeit zu Fuß eine warme Mahlzeit gebracht haben („die Mittagessen-Frauen“). „Das woorn noch Zeide“, hörte man allenthalben bei diesen Geschichten.

Christina Brödel, die Frau von Ortsbürgermeister Brödel und die Ortsvorsteherin von Hermersbergerhof, Sabine Lanowski, sprachen von einer sehr gelungenen Veranstaltung des Generationentreffs an einem historischen Ort, „wo uns nicht nur die alten Spielsachen der Sonderausstellung in ihren Bann zogen, sondern die ganze Welt unserer Schuhvergangenheit“.

Der Generationentreff in Wilgartswiesen hat sich, nachdem sich die Seniorengruppe „Älter werden-aktiv bleiben“ aufgelöst hatte , als eine neue Form generationenübergreifenden Zusammenlebens neu gebildet und ist in der Falkenburg-Gemeinde eine modellhafte Initiative. Unter der Federführung von Christina Brödel, Regina Ecker, Renate Brödel und Sabine Lanowski entstand diese neue Idee und ist in Wilgartswiesen und Annexen dankbar angenommen worden. Der Tag im Museum war ein Zeichen dafür, dass dieses Modell stimmig ist, fanden sich doch mehr als doppelt so viele Bürgerinnen und Bürger ein als angemeldet waren.


Foto: 40 Bürgerinnen und Bürger des Generationentreffs Wilgartswiesen , erlebten einen gemeinsamen Nachmittag im Deutschen Schuhmuseum (links Horst Geiger)



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