Junge Schuhspezialisten führen Museumsbesucher in die Schuhkultur

Es gibt sie immer noch: Junge Männer und Frauen, die sowohl das alte Handwerk als auch die mordernste teilweise digitalgeleitete Schuhherstellung zu ihrem Beruf gemacht haben und nach wie vor dafür sorgen, dass diese traditionellen Protagonisten auch ein Garant sind, dass auch im 21. Jahrhundert die Schuhkultur in Hauenstein, Pirmasens und Umgebung weiterhin eine hohe Qualität und Reputation genießt.

 

Wie beispielsweise auch der junge Frédéric Schächter mit Fachhochschulabschluss und Studium an der Design-Hochschule in Milano, der Hauptstadt moderner Ausbildung in diesem Genre. Selbstverständlich hatte Frédéric zuvor eine grundsolide Ausbildung als Schuhfertiger in der deutschen Schuhmetropole absolviert und als Bester seines Kurses ein Stipendium der Industrie- und Handelskammer nach Mailand erhalten. Der kreative Allrounder, der als Modelleur bei Deutschland ältester Schuhfabrik Peter Kaiser ( gegr. 1838) in Pirmasens arbeitet, stellt sich schon früh auch dem Deutschen Schuhmuseum in seinem Heimatdorf in seiner kurz bemessenen Freizeit zur Verfügung und ist mit anderen jüngeren Leuten aus der Schuhbranche auch einer der Garanten, dass der qualifizierte Nachwuchs in den Abteilungen Kreativität und Museumsführungen in hoher Kompetenz erhalten bleibt. Der 34 jährige Frédéric Schächter hat über seine spezifischen und fundierten Schuhkenntnisse vor allem auch den Vorteil der perfekten Mehrsprachigkeit in Englisch und vor allem in Französisch , das auch seine Muttersprache ist. Bei seiner soliden Ausbildung, die ihn auch in die besten Schuhfabriken nach Frankreich führte, brachte er auch intensives Wissen aus dem eleganten Flair der Schuhkultur aus Frankreich mit. Seine Führungen in französischer Sprache - rund 5 000 der rund 30 000 Besucher pro Jahr kommen aus Frankreich, Belgien und Luxemburg - sind auch auf diesem Sektor sehr begehrt. "ich würde mich noch intensiver in das Museum einbringen, aber Beruf und Familie lassen dies augenblicklich nicht in größerem Maße zu". Frédéric Schächter ist wie andere jüngere Mitrarbeiter aber immer bereit, wenn er gefragt wird und ist mit dem Stamm der jüngeren und älteren ehrenamtlichen Museumsmitarbeiter auch immer zur Stelle, wenn es um die Bestimmung und Einordnung alter und neuer Exponate geht.


Foto: Frédéric Schächter bei der Erklärung der Schuhherstellung in traditioneller Fertigung vor hundert Jahren in der urigen Schuhmacherei des Museums.

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