Original-Endspielball im Hauensteiner Museum

Über dieses Ausstellungsereignis schrieb Michael Elig in der RHEINPFALZ:

 

HAUENSTEIN. „Der Ball ist rund“, diese legendäre Sepp Herberger Weisheit lässt sich zutreffend erweitern: „Der Weltmeisterschaftsball ist rund, heißt „bazurca final rio“ und kann im Sportmuseum besichtigt werden“. Das wohl außergewöhnlichste Unikat der Ausstellung „Wir werden Weltmeister, ist ein baugleiches Exemplar jenes Balles, der beim Endspiel bei der Weltmeisterschaft in Brasilien am 13. Juli in Rio de Janeiro im Einsatz sein wird, kann ab sofort bewundert werden, gut sichtbar in einer Glaspyramide. Peter Habermeyer, der Initiator der Ausstellung, hat rund 200 Exponate für die Besucher von Schuhen, Bällen, Trikots und anderen Raritäten von Weltmeisterschaften 1954 bis 2014 zusammengetragen und als neueste Errungenschaft den WM-Ball organisiert. „brazuca final rio“, heißt das Prachtstück von Adidas. 700 Gramm leicht ist der Ball, aus Polyurethan hergestellt. „Lederbälle gibt es schon seit der WM in Mexiko 1970 nicht mehr“, erklärt der Fußballkenner Habermeyer. Das heutige Material sei vor allem nässeabweisend und hitzebeständig, sodass auch bei noch starkem Regen  und direkter Sonneneinstrahlung das Gewicht und die Flugeigenschaften konstant bleiben. Das Design ist perfekt und spiegelt die Schönheit Brasiliens wieder. Mit diesem Ball wird bei der WM 2014 in Brasilien angefangen und aufgehört. „Brazuca“ ist übrigens ein Synonym für Herzlichkeit, Stolz und Emotion, gewissermaßen das, was man landläufig als brasilianisches Lebensgefühl bezeichnet. Erstmals in der Geschichte der Fußballweltmeisterschaft wurde der Name des Balles nicht von der FIFA ausgewählt sondern von den Fans im Rahmen einer Internetbefragung. „Brazuca“ erhielt mehr als eine Million Klicks und damit mehr als dreiviertel aller abgegebenen Stimmen. Ein buntes Schleifenmuster umschweift den Ball in den Farben Weiß, Schwarz, Gold und Grün. Die fröhlichen Farben symbolisieren die in Brasilien beliebten und traditionellen vielfarbigen Glücksarmbänder und erinnern an die Spiel- und Lebensfreude des Landes. „Den Ball gibt es erst zu Beginn der WM zu kaufen, von daher bin ich stolz, diese Rarität den Besuchern schon einige Tage vorher zeigen zu können“, freut sich Habermayer. Besonders interessant können sich die Besucher die Entwicklung der Bälle von 1954 bis 2014 plastisch vor Augen führen. Alle bei den Weltmeisterschaften eingesetzten Fußbälle sind zu bewundern. Sowohl der Leiter des Schuhmuseums, Willy Schächter, als auch der Initiator der Ausstellung, Peter Habermeyer, hoffen jetzt nur noch darauf, dass beim Finale am 13. Juli im Maracano-Stadion in Rio de Janeiro das deutsche Team in den Genuss kommt, das Runde ins Eckige zu befördern. (elim)


 

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