Himmlische Schuhe

Der Münchener „Bertl“  übergab gestern ein wertvolles päpstliches Schuhexponat

 

Gestern, am letzten Tag  des Pontifikats  von Papst Benedikt XVI., übergab der Münchener Schuhkünstler Bertl Krecas dem Deutschen Schuhmuseum Hauenstein ein  aus  jeweils einem Stück Leder gefertigtes  Schuhpaar. Der  urbajuwarische „Bertl“, der in der Schuhwelt  einen     ausgezeichneten Ruf genießt , hat  dem Papst kürzlich bei einer Audienz   zwei Paar rote   klassische Pontifexschuhe  überreicht. Ein drittes Paar dieser „Himmlischen Schuhe“ – so bezeichnet Bertl seine Papstschuhe“- übergab  am letzten Pontifikatstag von Benediktt   der Münchener Ausnahmeschuhmacher  vor einem großen Medieninteresse an das Hauensteiner Museum. Die Deutsche Schuhkönigin Nadine I hat die prachtvollen Schuhe für das Museum in Empfang genommen.

Damit ging nicht nur für den begnadeten Schuhmacher „Bertl“ ein großer Wunsch in Erfüllung, sondern auch für das Deutsche Schuhmuseum. „Mein größter Wunsch seit der Papstwahl war es, dass ich meinem bayerischen Landsmann in Rom ein ganz besonderes Schuhgeschenk machen wollte“, sagte Bertl, der in bayerischer Montur nach Hauenstein kam, bei der Übergabe. Es sollte jedoch Jahre dauern, bis Bertl diesen Auftrag umsetzen konnte. „Man braucht schon gute Freunde, um über die Vatikanshürden zu steigen, um  so mehr freut es mich, dass  ich mit meinen Schuhen zur Audienz kommen konnte. “Vielleicht  hatte ich doch einen bayerischen Papstbonus“, lachte Bertl“. Jedenfalls zeugen die Papstschuhe von einer hohen Handwerkskunst, denn nur Bertl beherrscht noch die Fabrikation aus einem Stück Leder („One Piece) .

„ Ein bayerischer „Altmeister“, der diese Kunst von seinem  Vater  übernommen  hatte, weihte  mich vor vielen Jahren in  diese äußerst schwierige  Schuhkunstart ein“. Im Hinterkopf habe er immer wieder den Wunsch gehabt, den bayerischen Papst an seiner  Schuhkunst teilhaben zu lassen.  sagte Bertl im Hauensteiner Museum. Die Tore in den Vatikan  wurden ihm u.a. auch von einer Freundin  der Mutter  von  Fürstin von Gloria von Thurn und Taxis geöffnet.

Bertl betreibt  in der Nähe des Münchener Isartores  einen altbayerischen Schuhladen mit nostalgischer Werkstatt und  uralter Handwerksausrüstung. Er zählt zu den  besten zeitgenössischen „Schuhmachern“ überhaupt.



 

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