Rund um's Museum - Der Wohnmobilstellplatz

Der neue Energieverteilerkasten ist relativ klein und unscheinbar, dennoch beinhaltet die Inbetriebnahme der zweiten Säule eine spürbare Investition zur Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes beim Museum.

 

Der Wohnmobilstellplatz im Museumspark Hauenstein hat dieser Tage eine weitere Infrastrukturerweiterung erfahren: Die Gemeinde, in deren Trägerschaft der Wohnmobilstellplatz betrieben wird, richtete eine zweite Stromabnehmersäule am östlichen Rand des ideal gelegenen Platzes ein. Zusammen mit den bereits bestehenden Anschlussmöglichkeiten hat das Gelände hinter dem Museum jetzt  Platz für 16 Wohnmobile. Die Leitungen für einen weiteren Elektroborn hat das E-Werk Hauenstein bereits im Frühjahr verlegt. Ebenfalls im Frühjahr 2015 hat der technische Dienst des Museums, das den Platz für die Gemeinde betreut und verwaltet, in einer Säuberungsaktion den Platz „beim großen Nussbaum“ für weitere sechs Stellplätze hergerichtet  

Wie aus dem Rathaus zu erfahren war, bestehen im östlichen Bereich des Wohnmobilstellplatzes im Museumspark, Planungen für ein privates Bauprojekt. Falls dieses Projekt realisiert werden wird, erfährt der Platz durch Geländetausch eine zusätzliche Erweiterung in östlicher Richtung.

Die intensive Werbung durch die Museumsverwaltung im Jahre 2014 hat den Besuchertrend der vergangenen Jahre wieder anheben können. In der jetzt abgelaufenen Saison 2015, haben insgesamt 1255 Wohnmobilisten den schönen Platz benutzt. Wenn man davon ausgeht, dass pro Wohnmobil mindestens zwei Personen zu rechnen sind, sind dies erfreuliche 3510 Übernachtungen.(Im Werbejahr 2014 waren es noch mehr: Insgesamt  1447 Wohnmobile/Übernachtungen). Da häufig auch ganze Familien mit dem Wohnmobil kommen,  könnten diese Zahlen rund 5000 Übernachtungen zusätzlich für den Luftkurort ausmachen.

Für den Schuh- und Museumsort Hauenstein bedeutet dies eine nicht unbedeutende Bereicherung: Rund 80 Prozent der Besucher im Museumspark besuchen auch das Museum und durch die ideale Ortsnähe –nur 150 Meter zur Ortsmitte- bedeutet dies auch eine spürbare Belebung für die Gastronomie des Luftkurortes. Thomas Engel vom Landgasthof „Zum Ochsen“: „Je besser der Wohnmobilstellplatz frequentiert wird, umso mehr profitieren alle Bereiche im Ort von den in der Regel gut betuchten Wohnmobilisten." Ein Wohnmobilist aus Böblingen: „Wir kommen mindestens zweimal im Jahr, klar, dass wir auch in der Schuhmeile beste Kunden sind“.

Die Wohnmobilübernachtungen erhöhen nicht zuletzt auch die Bilanz der Übernachtungen im Luftkurort. Wie die RHEINPFALZ erfahren konnte, sind bisher die Übernachtungszahlen nicht in die offizielle Übernachtungsstatistik eingeflossen. Das soll in Zukunft geändert werden, so dass  sich die Bilanz, die unlängst DIE RHEINPFALZ veröffentlichte, jährlich um einige tausend  Übernachtungen erhöhen wird.

Die Wohnmobilisten, die den ruhigen Platz im Museumspark besuchen, loben durchwegs die  ruhige Lage in unmittelbarer Ortsnähe. „Idealer kann es eigentlich nicht sein, denn vielerorts sind die Wohnmobilstellplätze außerhalb der Zentren angelegt“, meinte  ein Wohnmobilist aus dem Altmühltal. Einen Mangel jedoch merken bei einer museumsinternen Umfrage zum Ende der Saison  fast alle Wohnmobilisten an: Bei Regen wird das Zentrum des Platzes sehr schnell  aufgeweicht, denn nur an den Stellplatzrändern gebe es gut gepflegten Rasen. Das Museumsteam hat diesen Mangel dieser Tage auch dem Ortsbürgermeister und den Beigeordneten mitgeteilt. Dieser Mangel könnte mit nur geringem Aufwand abgestellt werden.

Ansonsten stellt der Hauensteiner Wohnmobilstellplatz, neben der Steigerung der Gästezahlen, eine Bereicherung in allen Facetten, dar. Das hatte die damalige Gemeindeführung zusammen mit dem Gemeinderat schon um die Jahrtausendwende erkannt und den Platz, mit einer kompletten Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, im Jahre 2003 eingerichtet. In dieser Zeit dürften wohl rund 50000 Übernachtungen mit zusätzlicher Wertschöpfung für Museum, Gastronomie, Schuh – und Einzelhandel gezählt worden sein: Ein Erfolgsmodell mit Vergangenheit und Zukunft.


Foto:  Dieser Tage wurde der neue Elektroborn als Verbesserung und Erweiterung im Hauensteiner Museumspark in Dienst genommen, nachdem das E-Werk die Säule installiert hat.

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