Shoes for ever

 

Schuhe und Kunst aus Milano

Faszination der Schuhe: Eine beeindruckende Ausstellung von Thomas Heller (Mailand)

 „Damenschuhe entsorgen – das ist wie einer Leopardin  ihr Junges entreißen“, Dieter Nuhr, der bekannte Kabarettist, hat das so einmal gesagt und er  trifft mit diesem sehr   knappen aber treffenden Bild einmal mehr den  emotionalen Stellenwert und die  ewige Faszination von Schuhen.

Die auf zwei  Museums-Etagen am Sonntag eröffnete Ausstellung  „Shoes for ever“, zeigt diese ganze Bandbreite der ewigen Schuhfaszination, und das vom Künstler gewählte Bild des Kabarettisten Nuhr kann man bei den großformatigen Schuhbildern mehr als erahnen.

„Schuhe haben  schon seit den Höhlenzeichnungen  bis heute etwas  Geheimnisvolles, Magisches, ja bisweilen Mystisches. Sie haben  etwas  Anziehendes im wörtlichen wie im übertragenen Sinn, das weit über die reine Schutzfunktion hinausragt“, sagte dann auch Museumsleiter Schächter, der die Worte zur Ausstellung sprach, die bis zum 4. November geöffnet bleibt. Es sei so verstanden auch keine Wunder, dass sich Literaten und Künstler seit Jahrhunderten  des Mysteriums „Schuhe“ annehmen, immer wieder und  in allen möglichen Formen, Darstellungen, Assoziationen. Schuhe seien Zeichen und Symbole, „sie sind  eine kostbare Welt an sich, und jede Frau erfährt  durch ihre Schuhe einen Hauch von Schönheit, Selbstbewusstsein, Ästhetik und Erotik“, sagte der Museumsleiter vor einem interessierten Publikum, das  zum großen Teil diesmal aus Pirmasens kam.

 

Zitieren wir nochmals   den Künstler Thomas Heller, dessen Wurzeln in Pirmasens liegen und der heute in Mailand lebt und wirkt: „Der Schuh“ stellt in welcher Form auch immer eine Verbindung  zwischen uns Menschen und dem Boden, auf dem wir stehen, und so auch zur Welt, in der wir leben, dar“

 

So verstanden seien Schuhe Chiffren und Symbole menschlicher Bedürfnisse gleichermaßen  sie wecken aber auch  modische, ja erotische Eitelkeiten, Schuhe  eignen sich fürwahr  seit Jahrtausenden als vielfältige Möglichkeiten und Signale  künstlerischer Beschäftigung, Die immanente Metaphorik, die dieser  Schuh - Welt innewohnt, erstrecke sich  in alle Bereiche der menschlichen Kultur.

 Bei Hellers Schuhbildern  fließt seine innere Sprache in verschieden Formen, Farben Richtungen und Kontexten, indem er symbolische Zeichen und Elemente benutzt. Schuhe werden  zum künstlerischen Medium in zahlreichen  Formen und Spielarten. „Panta rei, alles fließt“, so  erscheinen bisweilen die ausdrucksstarken, assoziativen und  in Form und Inhalt  sich vermischenden Exponate

 

Fast wirkt der ruhige, abgeklärte, seriöse,  zurückhaltende Thomas Heller etwas bipolar zu seinem expressiven  und extrovertierten künstlerischen Schaffen. Wenn man Thomas Heller kennen lernt, dann ist da der  sympathische und rational wirkende Jurist, eher der sachliche Geschäftsmann,  ganz und gar  aber nicht der „feurige Milanese“. Er erscheint  fernab vom Klischee des schrillen und lauten Künstlers.

Und doch vollzieht sich die  Kraft  und der  starke Ausdruck seiner Kunst in einer Mischung abstrakter  Formen, Symbolen, Farben  unter Einbeziehung  von konkreten, figurativen und organischen Elementen.

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