Das Institut für Pfälzische Geschichte veranstaltete in Kooperation mit dem Pfälzischen Sportbund und dem deutschen Schuhmuseum aus Anlass des 10. Todestages von Fritz Walter ein weithin beachtetes Seminar, an dem Fritz-Walter-Freunde aus der ganzen Pfalz teilnahmen.


Für die „RHEINPFALZ AM SONNTAG“ schrieb   Bernd Danner:

„Der Mensch Fritz Walter war mehr als ein Fußballheld. Das Besondere an ihm war sein Charakter. Er war ein Mann, der zeitlebens Spuren hinterließ.” So würdigte Hagen Leopold, Chronist, Fan und Sammler, den größten Sportler, den die Stadt Kaiserslautern bislang hervorgebracht hat. Walter starb heute vor zehn Jahren.
Bei einer Tagung des Sportbundes Pfalz im Deutschen Schuhmuseum und Pfälzischen Sportmuseum in Hauenstein steht am Wochenende der Held der Weltmeisterschaft von 1954 und Kopf der legendären Walter-Elf des 1. FC Kaiserslautern im Mittelpunkt. Leopold blickte am Freitagabend auf die zwei Leben des Fritz Walter: das des Fußballers, der sich von 1936 an ganz dem Sport verschrieben hatte, und das des Sozialarbeiters, in dem er sich nach dem Ende seiner Karriere - sein Abschiedsspiel wurde am 20. Juni 1959 ausgetragen - für die Resozialisierung jugendlicher Strafgefangener einsetzte. „Fritz Walter war der einzige 54er Weltmeister, der seinen Namen vermarkten konnte. Er war ein Werbeträger in eigener Sache”, sagte der Neustadter. Die eigene Sache Walters war immer eine soziale. „Es gab kaum eine Bitte, die er ausschlug. Er hielt sich selbst für nicht so wichtig”, so der Chronist.
Leopold zitierte aus den Walter'schen Tagebüchern, die der Fußballer während der Weltmeisterschaft 1958 führte und die Grundlage seines Buches „So war es” bildeten. Die Aufzeichnungen wiesen Walter als hochsensible Persönlichkeit aus, den die Nervosität vor jedem Spiel plagte, und der über den Tellerrand hinaus blickte. „Fritz dachte strategisch, er sah immer den Teamgedanken, selbst die Belange der Zuschauer hat er wahrgenommen”, skizzierte Leopold.
Walters Wirken wurde gewürdigt. Er wurde der erste Ehrenbürger von Rheinland-Pfalz. Dabei war Walter eigentlich ein Antistar, „ein Mann ohne Skandale”, ein Sportler von Weltformat und „ein Weltmeister der Bescheidenheit”, so Leopold.
Mit dem Verein Fritz Walters, dem 1. FC Kaiserslautern, dem Walter von 1929 bis zu seinem Tod 2002 treu geblieben war, ging Leopold hart ins Gericht. „Ich hoffe, dass Fritz Walter endlich die Würdigung erfahren wird, die seiner Person gerecht wird”, sagte er. Leopold hatte seit 2008 im Auftrag der Stadiongesellschaft ein Konzept für das Fritz-Walter-Museum entwickelt, das mit öffentlichen Geldern verwirklicht werden sollte. 2010 wurde das Projekt gestoppt, „das museale Gesamtkonzept in die Schublade gesteckt”, sagte er. Leopold kritisierte den „beim FCK vorherrschenden Dilettantismus, wie das Thema angegangen wird”. Der Mittvierziger hat seine Konsequenzen gezogen. Einige seiner Erinnerungsstücke stellt er dem DFB-Fußballmuseum zur Verfügung, das 2014 in Dortmund eröffnet werden soll“.
 

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