Schuhkünstler Bertl Sonderausstellung im Deutschen Schuhmuseum Hauenstein:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Schuhe sind seine Leidenschaft. Und so verwundert es auch nicht, dass er in der Fachwelt nur unter dem Namen „Schuh-Bertl“ bekannt ist. So heißt auch Bert Krecas Laden , den er in München betreibt und in dessen Hinterhof Werkstätten und Bibliothek untergebracht sind. Denn Bertl produziert nicht nur mit Liebe Schuhe – am liebsten aus einem Stück -, sondern er verschlingt auch alles, was über Schuhe und ihre Geschichte geschrieben wurde.
Jetzt hat es Bertl mit seinen Ein-Stück-Schuhen zur Museumsreife gebracht: Erstmalig stellt er „one piece“ in Hauenstein aus, rund 100 Stück sind es mittlerweile geworden. Danach geht es auf Europa-Tournee. Bertl päsentiert zur Eröffnung dieser Schuhtour in Hauenstein eine Sammlung faszinierender und höchst schwieriger Schuhkunst.
Um sich ein Bild über Bertl und seine Schuhbesessenheit zu machen ist es förderlich, den Meister in seinem Münchener Umfeld kennenzulernen, allein ein Besuch in seinem Geschäft ist einen Besuch wert:
Wer unweit des historischen Isartores in der Münchener Innenstadt das Schuhgeschäft von „Bertl“ betritt, landet in einer anderen Welt. Auf der einen Seite ist da ein ganz und gar uriger Geschäftsraum mit nostalgischer Schuhwerkstatt, die uns viele Jahrzehnte zurückversetzt in eine Zeit, als gediegene Handarbeit noch das Maß aller Dinge war. Auf der anderen Seite stehen Meisterwerke der Schuhkunst in den alten Holzregalen oder hängen lose von der Decke in das pittoreske Ladenlokal, das ein unverwechselbares Flair von Alt-München widerspiegelt, wie es Ludwig Thoma nicht hätte besser beschreiben können.
Und da ist noch in dieser von Leder- und Leimgeruch erfüllten Verkaufsstube neben der liebenswerten und allgegenwärtigen Kathrin der Meister selbst: Bertl, der Schuhkünstler, der Vorzeigebajuware, ein Kerl wie aus einem oberbayrischen Bilderbuch, sympathisch und urig , freundlich und bodenständig, ein kreativer Handwerker der alten Schule, ein Schuhverrückter und ein Schuhphilosoph gleichermaßen.
Er spricht viel und dankbar vom „Altmeister“, jenem von Bertl hochgeachteten Lehrmeister, der ihm das Wissen und Rüstzeug vermittelte, Schuhe und Stiefel aus einem Stück Leder zu fertigen. Bertl machte sich auf den Weg und lernte und probierte und avancierte zum wohl einzigen Schuhkünstler, der diese schwere Technik zum Schlüssel seines Erfolgs machte: Rund 100 Schuh-Paare sind es mittlerweile, alle aus einem Stück, „one piece“ auf neudeutsch(ys)
Eröffnung: Sonntag 26. September 2010
 
Foto: Schuhe und Stiefel aus einem Stück Leder im Deutschen Schuhmuseum Hauenstein: links aus Büffelleder Berg- und Holzfällerstiefel Größe 47, rechts Damen-Haferlschaft.aus Büffelleder, 24 Zentimeter lang
 


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