Titel, Tore, Träume

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Der absolute Knüller in der WM-Ausstellung in Hauenstein: Der filigran-erotische Damen-Fußballschuh aus dem Atelier des Bruchweilerer Designerbüros Zwick.

 
Als Mesut Özil im alles entscheidenden Spiel gegen Ghana in der 60 Minute einhämmerte, war dies zugleich auch wie der symbolische Startschuss der WM Ausstellung „Titel, Tore, Träume“, die erst wenige Stunden vor dem Ghana-Spiel fertig gestellt wurde. Bei einer Niederlage wäre dann alles wieder in seiner Wirkung (fast) gegenstandslos geworden, jetzt kann aber weitergeträumt werden.
Die Ausstellung im Deutschen Schuhmuseum, die von Gerhard Winter zusammengestellt wurde, bleibt noch den ganzen Juli geöffnet, und auch wenn die deutsche Mannschaft nicht den vierten Stern erringen sollte, bleibt die Hauensteiner WM Ausstellung im Foyer des Museums mit zahlreichen Exponaten-Hits ein erlebnisreiches Guckloch in den WM-Sommer 2010.
Aber wie der Ausstellungstitel schon signalisiert, die Träume auf den vierten WM-Titel sind es allein schon wert, die rund 60 Exponate von hoher Qualität im Hauensteiner Schuhmuseum zu sehen und weiterzuträumen, auch wenn es am Schluss heißen sollte, „es hat mal wieder nicht sollen sein…“
Überhaupt die drei WM – Titel 1954, 1974 und 1990 stehen sehr plakativ im Mittelpunkt, und den Hauensteinern ist es mal wieder gelungen, aus dem Fundus der DFB-Zentrale in Frankfurt ein großflächiges Originalfoto mit den eigenhändigen Signaturen der Berner Helden zu erhalten, ebenso zwei wertvolle Originalplakate der WM-Jahre 1974 und 1990. In den durch besondere Effekte inszenierten Vitrinen stehen - Bälle, Accessoires und Utensilien der verschiedenen großen WM-Epochen, die zum großen Teil auch aus DFB-Beständen, aber auch von dem reichhaltigen Fundus des Museums selbst stammen.
Ein Alleinstellungsmerkmal dabei hat dabei der Original-WM-Ball 2010, aber auch sein Vorgänger von 2006 und anderen Weltmeisterschaften. Aus der Vielzahl der Fußballschuhe ragen u.a. auch Fußballschuhe „für trockenen Untergrund heraus, die von Kaka (Brasilien) und Beckham getragen werden. Eigentlich ist die gesamte faszinierende Entwicklung der Fußballschuh-Geschichte zu sehen, die ja selbst zum Spiegelbild der rasanten Entwicklung der Sportschuhgeschichte geworden ist.
Der allerschönste und weltweit einmalige „Fußballschuh“ und der absoluter Hingucker dieser WM-Ausstellung in Hauenstein dürfte jedoch der Damen-Fußballschuh in schwarz und erotik-rot sein, der auf schwindelerregenden 13 Zentimeter high-steels und mit professionellen 2 Zentimeter-Stollen eine einzigartige Vision von Design und Erotik ist. Der filigrane Phantasie-WM-Schuh stammt übrigens aus dem Bruchweiler Design- Atelier Zwick, ein einzigartiges Unikat, das zeigt, wie mit den Facetten der Schuhkunst auch die WM 2010 zur Faszination geraten kann.
Auch die Schiris sind in Hauenstein vertreten, natürlich mit dem mit dem Hauensteiner Museum sehr verbundenen Markus Merk, von dem die Schiri-Schuhe von 2002 und 2006 und sein Trikot von der EM 2008 zu sehen sind.
Wer aber hätte geglaubt, dass ein Hauensteiner Ingenieur und Erfinder das „Rundheitsmessgerät“ für Fifa-Bälle mit- und weiterentwickelt hat?- Mit der FIFA wurde dieses gemeinsame Projekt auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht, weil für den Hochleistungsball die „Rundheit“ des Balls eine der wichtigsten Eigenschaften ist, nach dem Motto, „rund muss immer noch runder werden“. Das Gerät hierzu wurde in Hauenstein vom SAJ-Elektro-Büro entwickelt, sicherlich auch eine kleine Auszeichnung für „Hääschde“.
 

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