Die Geschichte des Deutschen Schuhmuseums Hauenstein ist auch die Geschichte und ein Spiegelbild der Schuhgeschichte überhaupt.
Es ist aber auch die Geschichte einer positiven Grundauffassung, in
Zeiten des globalen Strukturwandels neue Formen eines neuen
Schuhbewustseins zu kreieren und angesichts struktureller Veränderungen
über neue Chancen zu reflektieren und sie umzusetzen. Es ist nicht
verwunderlich, dass gerade in Zeiten, als vor wenigen Jahren an der
Schwelle zum neuen Jahrtausend an allen Ecken und Enden „der Schuh
drückte“, die Hauensteiner nach neuen signalsetzenden Perspektiven
suchten, um die Schuhwirklichkeit neu zu beleben, um neue Impulse zu
geben, um vor allem aber auch aufzuzeigen, wie Generationen von
Menschen in ganz Deutschland mit dem Schuh und durch den Schuh Arbeit,
Identität und Heimat gefunden haben. Diese Überlegungen implizierten bei
den Verantwortlichen sichtbar in die Zukunft gerichtete ökonomische
Zeichen, welche neue Impulse und wachsendes Interesse am Kulturgut
„Schuhe“ wecken und beleben sollten.
Auf einen ganz kurzen Nenner gebracht ist die Geschichte des
Deutschen Schuhmuseums Hauenstein auch die Antwort auf die zeitlose
Frage nach Sinn und Ziel eines lebendigen Museums überhaupt:
„Wer die Zukunft gestalten will, muss (vor allem auch) die Vergangenheit bewahren“.
Öffnungszeiten
Das Deutsche Schuhmuseum Hauenstein ist täglich geöffnet
(auch sonn- und feiertags) von 10 bis 17 Uhr
Für Besuchergruppen wird das Deutsche Schuhmuseum Hauenstein nach Möglichkeiten auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet.