Erik Durm im Deutschen Schuhmuseum

Weltmeisterschuhe eines jungen Südwestpfälzers



Foto:Erk Durms  mit jeweils 199 Gramm superleichte WM-Schuhe vor der riesigen Dampfmaschine im Hauensteiner Schuhmuseum
Foto:ysEingerahmt von Klose, Schweinsteiger, Lahm und Co der junge Weltmeister aus Rieschweiler nach dem WM Triumph in Rio.
Repro: W.Sch.

 
Willy Schächter (ys)24.9.

Erik Durm im Deutschen Schuhmuseum

Der Weltmeister aus der Südwestpfalz Erik Durm aus Rieschweiler ist der jüngste Prominente seiner Zunft überhaupt, der es bis jetzt in den Schuholymp der Prominentenabteilung – immerhin weit über 200- im Hauensteiner Museum geschafft hat. Der sympathische im Jahre 1992 in Pirmasens geborene Jung-Nationalspieler ist  auch einer der jüngsten Weltmeister überhaupt. Es gibt ein tolles Foto zweier berühmter Fußballhelden der WM-Champions 2014 in Brasilien, die beide aus der Pfalz stammen, der eine Miroslav Klose, der andere der junge bodenständige Erik Durm, die freudestrahlend  nach dem  Finalsieg den Weltmeisterpokal präsentieren. Der eine, Miro Klose – seine authentischen Fußballschuhe der WM von 2002 stehen auch im Hauensteiner Museum – beendete seine große  Nationalmannschaftskarriere in Brasilien,  für Erik Durm begann sie gerade wie ein Sommermärchen, auch wenn es in Brasilien noch  zu keinem  WM-Einsatz  gekommen war.

Seine jetzt dem Museum übergebenen Schuhe sind seine echten Brasilienschuhe, die noch Reste des Trainingsrasens an den Sohlen zeigen, superleicht und  insgesamt pro Schuh nur 199 Gramm schwer.

Museumsmitarbeiter Frederic Keller (22), selbst aktiver Fußballer beim SC/TV Hauenstein und ehemaliger Mitspieler von Durm in der Kreisauswahl Pirmasens/Zweibrücken Jahrgang 1992, schwärmte beim Inventarisieren der Promi-Fußballschuhe des jungen Weltmeisters Erik Durm: „Der Magista von Nike ist eine Revolution in Sachen Komfort und Ballgefühl“, meinte Frederic Keller, als er die Schuhe gestern (in diesen Tagen) in die Promivitrine stellte. Die Kombination von Dynamik-Schuhkragen und dem Obermaterial sorge für ein „sockenartiges“ Tragegefühl, mit dem der Ball noch besser geführt werden könne. Die konischen Fußstollen, die auf festen und trockenen bis leicht feuchten Plätzen eine „optimale Traktion und Beschleunigungswerte“ versprechen, machen die modernen Schuhe zu faszinierenden Leistungsträgern der Sportschuhentwicklung, schwärmte Museumsmitarbeiter Frederic Keller über die neueste Errungenschaft im Promibereich des Museums. „Welch ein Unterschied zu den englischen Fußballschuhen aus dem Jahre 1910 aus der Hauensteiner Tillmann-Sammlung“, meinte  auch Museumsmitarbeiter und Fußballfan Horst Geiger (80). Das  ungewöhnliche Exponat aus dem Mutterland des Fußballs ist mit seiner klobigen Form und schwerem Leder, versehen mit superdicken Stahlkappen geradezu ein „Fußballpanzer“ aus  der Frühzeit des Fußballs  und wiegt  fast 10 mal so viel wie die WM-Schuhe des jungen südwestpfälzischen Weltmeisters Erik Durm aus Rieschweiler (ys).

Zur Sache:

Der aus dem westpfälzischen Rieschweiler stammende Durm begann seine Karriere 1998 bei der SG Rieschweiler und kam über die Stationen 1. FC Saarbrücken und 1. FSV Mainz 05 zu Borussia Dortmund, wo er seit der Saison 2012/13 unter Vertrag steht. Am 10. August 2013 debütierte Durm in der 1. Bundesliga. Sein Debüt in der UEFA Champions League gab er am 1. Oktober 2013. Der gelernte Stürmer spielt seit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund als Außenverteidiger. Am 1. Juni 2014 gab Durm sein A-Länderspieldebüt und wurde anschließend in den endgültigen Kader der deutschen A-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Brasilien aufgenommen, die dort den Titel holte (ys). 



Foto:Erk Durms  mit jeweils 199 Gramm superleichte WM-Schuhe vor der riesigen Dampfmaschine im Hauensteiner Schuhmuseum

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